FAQ zum Thema Internet ...

Die hier angeführten FAQs können jederzeit erweitert werden. Lassen Sie uns wissen, welchen Begriff Sie gerne erklärt hätten.

Adressierung - IP-Adressen, dynamische Adressen, numerische Adressen, DNS, Domain ...

Client und Server - was versteht man darunter?

Dienste, welche gibt es im Internet?

Homepage, gibt es einen Unterschied zwischen Homepage und Website?

HTML, was ist das?

Hyperlink und Hypertext, was ist das?

Internet, was ist das?

ISP, was ist das?

Protokolle, welche gibt es im Internet?

URL, was bedeutet das?

 

 

Erklärungen:

Internet, was ist das?

Abk.: interconnected networks (untereinander verbundene Netzwerke) - der Begriff "Internet" ist vom lateinischen "inter" (zwischen) und dem englischen "net" (Netz) abgeleitet und bedeutet wortwörtlich übersetzt "Zwischennetz".
Das Internet ist das größte (globale) Netzwerk der Welt. Es verbindet Rechner bzw. einzelne, voneinander unabhängige Netzwerke miteinander, die auf dem ganzen Globus verteilt sind, wodurch ein weltweiter Datenaustausch und eine weltweite elektronische Kommunikation möglich werden. Von jedem Punkt der Welt aus kann ein Rechner ans Internet angeschlossen werden. Die Verbindung der Rechner auf der ganzen Welt erfolgt über Telefonleitungen, Glasfaserkabel, Breitband-Hochfrequenz-Kupferleitungen, Richtfunk und Satelliten. Wie schreibt man Internetadressen richtig?

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Homepage, gibt es einen Unterschied zwischen Homepage und Website?

Start- bzw. Begrüßungsseite eines WWW-Angebotes im Internet - z.B. www.krieglach.net. Von der Homepage gelangt man dann über Links zu den weiteren Inhalten des WWW-Angebotes, also der gesamten Website.

URL

Abkürzung für URL "Uniform Resource Locator" - beispielsweise "http://www.krieglach.net" oder "http://www.krieglach.at".
Eine URL entspricht der Adresse eines INTERNET-Angebotes; sie enthält die Bezeichnung des angesprochenen INTERNET-Dienstes bzw. des entsprechenden Übertragungsprotokolls.

Syntax:
Protokoll://Rechnername.Domain.TopLevelDomain (http://www.sif.at)
Protokoll://Rechnername.Domain.TopLevelDomain/Verzeichnis/Dateiname

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Protokolle

Bei der Datenübertragung im Internet kommen mehrere Protokolle gleichzeitig zum Einsatz. Ein Protokoll ist dabei z.B. für den Auf- und Abbau der Verbindung zuständig, ein weiteres für die Überwachung der Datenübertragung etc.

TCP/IP

Abkürzung für "Transmission Control Protocol over Internet Protocol" - Standard-Protokoll-Suite im Internet / Intranet sowie WAN und Unix-Netzen.
Die Übertragung von Daten erfolgt durch 2 Protokolle: Das Internet Protocol (IP) dient der Fragmentierung und Adressierung von Daten und übermittelt diese vom Sender zum Empfänger - sichert die Übertragung allerdings nicht ab. Das Transmission Control Protocol (TCP) teilt alle Nachrichten, die größer als 1500 Zeichen lang sind in einzelne Pakete auf und nummeriert sie und packt jedes einzelne Paket in einen "IP-Umschlag". Kommt das Paket an, wird durch die Nummerierung die Nachricht richtig zusammengesetzt. TCP sorgt also für die Einsortierung der Pakete in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger und bietet die Sichererstellung der Kommunikation durch Bestätigung des Paket-Empfangs. Es korrigiert Übertragungsfehler automatisch.
Damit der Empfänger bekannt ist, benötigt er eine IP-Adresse. Dieser Adresse wird von Internet Service Provider (ISP) zur Verfügung gestellt und besteht aus 12 Ziffern, aufgeteilt auf 4 Gruppen. Diese IP-Adresse wird dynamisch vergeben und ist somit bei jeder DFÜ-Anmeldung anders.

HTTP

Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) regelt die Verbindung und die Kommunikation zwischen einem WWW-Server und einem WWW-Client. Das Protokoll wurde entwickelt, um das Arbeiten mit den Hypertext-Dokumenten zu ermöglichen. HTTP baut die Verbindung zum angewählten WWW-Server auf und organisiert den Datenaustausch mit dem WWW-Client: Der Client kann eine einzelne Anfrage sein, den und die Antwort vom WWW-Server entgegen nehmen, danach wird die Verbindung wieder getrennt. Diese Methode hat den Vorteil, dass keine dauerhafte Verbindung zwischen dem WWW-Server und dem WWW- Client aufrechterhalten werden muss. Für die korrekte Darstellung der empfangenen Daten ist das Client-Programm zuständig.

Protokolle zur Regelung des E-Mail-Versands und -Empfangs

Das Senden und Empfangen einer E-Mail kann mit dem Versenden und Empfangen eines Briefes verglichen werden: Sie werfen den Brief in einen Briefkasten ein, der Briefkasten wird in regelmäßigen Abständen geleert, und alle Briefe werden an einem bestimmten Sammelpunkt gelagert. Kann Ihr Brief dort nicht zugestellt werden, weil der Empfänger nicht im Zustellbereich dieses Sammelpunktes liegt, wird er so lange an andere Sammelpunkte weitergeleitet. bis er schließlich im Briefkasten des Empfängers ankommt.
Der Internet-Provider, bei dem Sie Ihren Internetzugang haben, betreibt einen E-Mail-Server. Der E- Mail-Server regelt das Versenden und Empfangen von E-Mails und arbeitet meist mit folgenden Protokollen:
E-Mail-Versand: Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)
E-Mail-Empfang: Post Office Protocol (POP)

Da eine E-Mail immer an eine bestimmte Person und nicht an einen Rechner gerichtet ist, benötigt jeder Anwender seinen eigenen "Briefkasten", die so genannte Mailbox. In der Mailbox werden alle E-Mails, die an Sie gerichtet sind, gesammelt und können dort von Ihnen abgeholt werden.
Erfolgt der Zugang zum Internet über einen Provider, befindet sich dort Ihre Mailbox. Größere Firmen besitzen in der Regel einen eigenen E-Mail-Server, der für jeden Mitarbeiter eine Mailbox führt und lokale E-Mails innerhalb des Firmennetzes sowie E-Mails, die über das Internet gesendet werden, an die Benutzer im Hause verteilt.

SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) - E-Mail Versand
Beim Versenden einer E-Mail wird zunächst das Datenpaket mit den E-Mail-Adressen des Absenders und des Empfängers versehen. SMTP regelt die Verbindung zum E-Mail-Server, wartet auf die Bestätigung, dass der E-Mail-Server Daten in Empfang nehmen kann und sendet die Daten. Danach wird die Verbindung wieder beendet.
Der E-Mail-Server entscheidet an hand der Empfängeradresse, welcher Transportweg benutzt werden soll. Der Transport .erfolgt meist über mehre Zwischenrechner, die eine E-Mail annehmen und ein Stuck "näher" zum eigentlichen Zielrechner bringen. Jeder dieser Rechner verwendet das Transportprotokoll SMTP. Sie müssen sich also nicht mit dem eigentlichen Transport der E-Mail beschäftigen.

POP Post Office Protocol - E-Mail Empfang
Das POP ist auch als POP3 bekannt. Die Zahl Drei kennzeichnet die zurzeit aktuelle Version 3 des Protokolls.
Für das Empfangen von E-Mails bauen Sie zunächst die Verbindung zum Internet auf und holen dann die für Sie eingegangenen E-Mails in Ihrer Mailbox ab. Danach kann die Verbindung wieder beendet und die E-Mails können offline gelesen und beantwortet werden. Der Zugriff auf die Mailbox eines Benutzers wird vom Post Office Protocol (POP) geregelt. Dieses Protokoll lässt den Zugriff auf eine einzige Mailbox zu . Haben Sie mehrere Mailboxen (beispielsweise in Ihrer Firma und privat), müssen Sie jede Mailbox separat anwählen.

FTP

Der Internetdienst FTP ermöglicht die Übertragung von Dateien zwischen zwei Rechnern im Internet.
Das File Transfer Protocol (FTP) regelt die Verbindung zwischen dem FTP-Server (entfernter Rechner) und dem FTP-Client (lokaler Rechner). Das Protokoll schreibt die Befehle zur Kommunikation vor, die alle Rechner unabhängig vom Betriebssystem bearbeiten können.

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ISP

Internet Service Provider - ist für Internetzugang notwendig

Dienste im Internet

WWW

world wide web - grafisch orientierter, auf Hypertext basierender Dienst, zurzeit der modernste Dienst wegen seiner multimedialen Eigenschaften.

E-Mail

Senden und Empfangen von elektronischen Nachrichten
Ist derzeit noch der meistgenutzte Dienst im Internet.
Zur Erstellung, Versendung und zum Empfang wird ein sog. Mail-Programm benötigt (z.B. Outlook Express). Mailprogramme können nicht nur unformatierten Text übertragen sondern auch Bilder, Sound und Dateien als sog. Anhang mitsenden.

Newsgroups

wie öffentliches schwarzes Brett

IRC

Internet Relay Chat - live direkte Kommunikation

FTP

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Adressierung im Internet

IP Adresse

Internet Provider Adresse - damit jeder Rechner im Internet weltweit erreicht werden kann, erhält er eine eindeutige Adresse, die so genannte IP-Adresse (Internet-Protocol-Address). Die IP-Adresse ist eine numerische Adresse aus vier Zahlenkombinationen zu je max. 3 Zahlen, die durch einen Punkt getrennt sind. Vom ISP erhält jeder Netzbesucher eine dynamische IP-Adresse pro Einloggen. Fixe IP-Adressen erhalten einen Namen -> Domain z.B. 194.232.104.21 (orf.at)

Symbolische Adressen

Da sich die numerischen IP-Adressen nicht leicht merken lassen, wurden ergänzend zu den IP-Adressen Namen für die Rechner festgelegt. Sie können einen Rechner im Internet also auch über einen Namen ansprechen, ohne die entsprechende IP-Adresse zu kennen, z.B. www.krieglach.net, www.sif.at, www.feiner.it, etc.
Für die symbolische Adressierung wird das Netz in verschiedene Bereiche (Domains) aufgeteilt. Die Anordnung der Bereiche ist dabei hierarchisch; an oberster Stelle stehen die Top Level Domains, sie kennzeichnen z.B. die einzelnen Länder der Erde oder administrative (.net) oder wirtschaftliche Institutionen (.com).
Jede Top Level Domain enthält weitere Bereiche (Second level Domains). Eine Second Level Domain kann beispielsweise ein Institut, eine Firma oder eine Organisation sein. Am Endpunkt der Verzweigungen befindet sich dann der adressierbare Rechnername. Rechnername.SecondLevelDomain.TopLevelDomain
www.krieglach.at

www: Rechnername (kennzeichnet den Rechner des Rechenzentrums)
krieglach: Second Level Domain (kennzeichnet den Namen der Firma, des Vereins, des Besitzer etc. der Domain)
at: Top Level Domain (kennzeichnet Österreich)

Besondere Hinweise - Die Bezeichnung www als symbolischer Rechnername hat sich weltweit als Kennzeichnung für Rechner im World Wide Web eingebürgert. Die Rechnerbezeichnung könnte aber ebenso Mozart oder dergleichen heißen.

DNS

Um eine Verbindung zu einem Rechner im Internet herzustellen, muss jeder symbolische Name in eine numerische Adresse (IP-Adresse) umgewandelt werden. Hierzu werden die IP-Adressen und die symbolischen Namen in eine Datei eingetragen. Da es im Internet mittlerweile mehrere Millionen Computer gibt, können nicht alle Computer in einer Datei erfasst werden. Deshalb wurde das so genannte Domain Name System (DNS) entwickelt.
DNS ist eine weltweit im Internet verteilte Datenbank, die symbolische Adressen in IP-Adressen umsetzt. Sie greifen mit Ihrem Computer automatisch auf diese Datenbank zu, wenn Sie eine symbolische Internetadresse eingeben, denn im Hintergrund wird eine automatische Umwandlung in eine numerische IP-Adresse vollzogen. Ein Rechner, der für eine symbolische Adresse die zugehörige IP-Adresse liefert, wird auch als Nameserver bezeichnet. Der DNS-Dienst wird von verschiedenen Betreibern im Internet angeboten.

Domain

sif.at , orf.at eigentliche Domain enthält nie den Rechnernamen (z.B. www)

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Client und Server

Die Dienste im Internet basieren auf dem Client-Server-Prinzip . Der Client baut die Verbindung zum Server auf und nimmt dessen Dienste in Anspruch. Das Clientprogramm kümmert sich um die korrekte Darstellung der empfangenen Daten sowie um die "Formulierung" von Anfragen an den Server.
Ein Server stellt die Dienste zur Verfügung und bietet Dienstleistungen an. Aufgabe eines Servers ist es, auf einem bestimmten Rechner die Anfragen von Clients entgegenzunehmen, zu bearbeiten und das Ergebnis an den Client zurückzuschicken .
Ein Client baut beispielsweise die Verbindung mit einem Server auf, um dessen zur Verfügung gestellte Dateien und Programme zu kopieren. Im Internet werden die Server, je nach bereitgestelltem Dienst, als WWW-Server, FTP- Server, E-Mail-Server usw. bezeichnet.

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Hypertext und Hyperlinks

Das WWW basiert auf einer Technologie namens Hypertext. Hypertext basiert auf der Seitenbeschreibungssprache HTML (Hypertext Markup Language). Bei dieser werden mit Hilfe von Steuercodes (den sog. TAGs) Grafiken, Sound, Video und Text sowie Verlinkungen eingebunden.
Um derartige Seiten zu lesen, zu sehen und zu hören wird ein spezielles Programm - ein Browser - benötigt.
Das Besondere der Hypertext-Dokumente ist, dass sie über so genannte Hyperlinks verfügen. Über Hyperlinks kann mittels Mausklick von einem Dokument zum nächsten gewechselt werden, ohne dass dazu die Adresse dieses Dokuments bekannt sein muss. Auf diese Weise verknüpfte Dokumente bieten dem Leser die Möglichkeit, sich "klickweise" in ein Thema einzuarbeiten.
Ein Hyperlink stellt einen Verweis auf ein weiteres Dokument dar, in dem nähere Informationen zu der Textpassage stehen, die als Hyperlink gekennzeichnet sind. Hyperlinks können in Textelementen (dort sind sie farbig gekennzeichnet) und in Grafiken enthalten sein.
Beim Zeigen mit der Maus auf einen Hyperlink verwandelt sich der Mauszeiger in eine Hand, beim Anklicken des Hyperlinks wird ein neues Dokument aufgerufen. Hyperlinks sind global (eben "world wide") und beziehen sich nicht nur auf ein statisches lokales System.
Da sich aus der Vielfalt der Hypertext-Verknüpfungen eine Art weltumspannendes Hyperlink-Netzwerk ergibt, wird von einem weltweiten Spinnennetz gesprochen: dem World Wide Web.

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HTML

HTML (Hypertext Markup Language) ist eine betriebssystemunabhängige Programmiersprache, mit deren Hilfe Hypertext-Dokumente erstellt werden. HTML ist eine Kombination von Text mit Formatierungscodes, die Informationen über das Layout eines WWW-Dokumentes enthalten.

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